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Freitag, 09.07.04

Wir haben den ganzen Tag gebraucht, um zu packen und Ordnung zu schaffen. Gegen 19.00 Uhr fliegen wir von Stuttgart nach Frankfurt und nehmen pünktlich um 23.30 Uhr den Nachtflug nach Mombasa in Angriff.



Samstag, 10.07.04

Der Flug mit Condor war schrecklich. Die Sitzreihen viel zu eng und das Essen miserabel. Um 8.00 Uhr landen wir in Mombasa. Wir werden an der Passkontrolle vorbeigeschleust, aber dann nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Der Neckermann Reiseleiter nimmt uns die Koffer ab, checkt diese für den Flug nach Arusha ein und besorgt unsere Bordkarten. Nachdem er uns noch nachdrücklich an ein Trinkgeld erinnert hat, sehen wir ihn nicht mehr wieder. Wir warten in der menschenleeren Abflughalle – boarding time 13.25 Uhr. Gegen 14.00 Uhr erscheinen endlich 2 Damen der Flughafengesellschaft. Sie können uns aber nur mitteilen, dass das Flugzeug überbucht ist und 6 Personen aus unserer Gruppe nicht mitfliegen, sondern eine spätere Maschinen nehmen müssen. Die Emotionen kochen hoch und die Diskussion zieht sich fast einen Stunde hin. Am Ende verlosen wir die Plätze!

Olli und ich haben Glück und fliegen gegen 15.00 Uhr nach Arusha. Das kleine Flugzeug hat ganz schön mit Turbulenzen zu kämpfen, aber immerhin sehen wir den Kilimanjaro. Kaum ausgestiegen die nächste Überraschung. 3 Koffer fehlen, darunter unser Zanzibar Koffer. Wir lernen gleich unseren Fahrer für die nächste Woche, John Gurt, kennen. Er spricht ausgezeichnet deutsch und hilft uns, die Koffer als verloren zu melden. Wir lernen auch unser erstes Wort auf Kisuaheli: pole pole, immer langsam. Die im Reiseprogramm ausgewiesene Mt. Meru Game Lodge wird gerade renoviert und wir landen im Arusha Hotel mitten in der Stadt. Dort besucht uns Schwester Irmenhilde und nimmt das Paket von Pfarrer Pitzal in Empfang. Sie erzählt einiges über die Arbeit mit ca. 60 Kindern, die teils an Aids erkrankt sind.
Wir sind dann auch völlig am Ende und freuen uns über unser 1. Bett mit Moskitonetz.






Sonntag, 11.07.04

Die Safari beginnt! Mit Minibussen fahren wir zum Lake Manyara. Unterwegs sehen wir große Affenherden mit putzigen Jungtieren, eine Schildkröte und jede Menge Impalas. Beim Picknick mit Blick auf den See sehen wir mit dem Fernglas die ersten Elefanten, Giraffen und Flamingos. Auf der Weiterfahrt kommen wir an einem Elefanten beim trinken, mit weidenen Zebras im Hintergrund vorbei. Dann stehen wir mitten in einer Elefantenherde. Am Seeufer machen wir noch mal Halt. Es gibt Vögel aller Art und Flusspferde zu sehen. Dann müssen wir bereits den 2. Reifen an unserem Bus wechseln. In der Kirurumu Luxury Tented Lodge beziehen wir ein Zelt mit Blick auf den Lake Manyara (950 m). Wir befinden uns schon wieder auf 1.200 m über dem Meeresspiegel. Nach einer kurzen Dusche im Zelt gibt es ein leckeres 4 Gänge Menu.



Montag, 12.07.04

Um 5.30 Uhr ist wecken, wir haben heute eine Lange Fahrt vor uns. Anfänglich noch auf asphaltierten Straßen, aber nach wenigen Kilometern wechseln wir auf Lehm- und Schotterpisten. Wir werfen einen kurzen Blick in den Ngorongoro Krater und halten am Denkmal für Prof. Gzimek. Dann geht es über Stunden extrem staubige, holprige Schotterpisten entlang. Obwohl wir ein Niemandsland durchqueren sehen wir die ersten Tiere. Ständig laufen Thompson Gazellen über die Straße und leben damit sehr gefährlich. Aber wir entdecken auch Büffel, Zebras, Giraffen, Warzenschweine und alle Arten von Gazellen und Antilopen. Gegen 14.00 Uhr sind wir dann in der Serengeti Sopa Lodge angekommen. Es gibt ein leckeres Mittagessen und eine kurze Pause. Um 16.00 Uhr startet die Pirschfahrt. Da sich allerdings unsere Koffer aufgefunden hatten, rasen wir in irrem Tempo zum Air Strip der Serengeti. Dort war aber schon alles zu und im nahe gelegen Visitor Center war auch niemand mehr zu finden.  Also bleiben wir allein dort und unserer Fahrer versucht jemand aufzutreiben. Dort hausen tausende von Klippschliefern. Endlich haben wir wenigstens 2 Koffer in den Händen. Leider wurde unser Zanzibar-Koffer mitgeschickt. Der von Anja fehlt immer noch! Da es nun schon sehr spät geworden ist, rasen wir in halsbrecherischem Tempo zurück zur Lodge. Immerhin nehmen wir uns noch 2 Minuten Zeit für eine Löwin mit Jungen, die faul unter einem Baum liegen. Belohnt werden wir dann aber von einem fantastischen Sonnenuntergang.



                                                   Massaikrieger


Dienstag, 13.07.04

Wir starten früh mit unserer Pirschfahrt. An einer Wasserstelle sehen wir die ersten Zebras und Impallas, danach einen alten Wasserbüffel. Wir kommen an einer großen Elefantenherde, sich paarenden Straußen und schläfrigen Löwen vorbei. Einem Löwen beobachten wir bei der Jagd. Glücklicherweise sind ihm die Impallas entwischt. Natürlich sehen wir auch Giraffen, Kuhantilopen, Topi-Gazellen, Dik-Dik´s, Thompson-Gazellen, Buschböcke, Sekretär-Vögel und Geier im Nest. An einer anderen Wasserstelle schauen wir einer riesigen Zebra Herde zu. Immer wieder werden die armen Tiere von einem nahen Krokodil erschreckt und flüchten. Nach einer Picknick Pause kommen wir an Löwen, Krokodilen, Flusspferden, Giraffen vorbei, bevor die Jagd nach dem verschwundenen Koffer weitergeht. Wir warten fast 1 Stunde am Air Strip auf ein Flugzeug aus Arusha – kein Koffer. Also fahren wir zum Visitor Center und weiter zur Seronera Wildlife Lodge. Der Koffer ist nicht auffindbar und wir haben viel Zeit verloren. Als Entschädigung sehen wir noch einen Serval und Olli fotografiert endlich Warzenschweine! Der Sonnenuntergang ist wieder klasse. Zum Abendessen überrascht uns das Personal mit afrikanischen Liedern.

Auf der Koffer suche!

Mittwoch, 14.07.04

5.30 Uhr wecken – Frühpirsch. Wir fahren zu den Moru Kopjes, sehen jedoch nicht viel. Highlights waren ein Adler auf dem Baum, der seine Beute verspeist, Hyänen, Schakale und ein Serval in Aktion. An einer Felsenkuppe dürfen wir aussteigen und hinaufklettern. Die Massai halten dort ihre Versammlungen ab und es gibt einen Trommelstein. Dann kehren wir der Serengeti den Rücken und schauen unterwegs noch ein Massai Dorf an. Mit den Einnahmen finanzieren die Bewohner die Beschaffung von Trinkwasser. Trotzdem ist uns nicht wohl beim fotografieren. In der Olduvai-Schlucht machen wir Mittagspause. Diese Gegend gilt als die Wiege der Menschheit und viele Funde sind in dem kleinen Museum dokumentiert. Danach geht es noch 2 Stunden hinauf zum Rand des Ngorongoro Kraters. Dort tauschen wir unseren Kleinbus gegen einen Jeep und fahren zu unserer Sopa Lodge. Unser Zimmer ist traumhaft schön. Wir haben einen kleinen Wintergarten mit Blick auf den Krater. Direkt vor unserem Fenster grasen 2 Wasserbüffel. In unseren Schaukelstühlen genießen wir den Sonnenuntergang. 

Donnerstag, 15.07.04

Bereits um 7.00 Uhr beginnt die Fahrt in den Ngorongoro Krater. Im Krater tummelt sich die ganze afrikanische Tierwelt auf engstem Raum. Zuerst begegnet und ein Strauß, dann läuft vor uns ein Nashorn namens Jonny Walker über die Straße. Kurz danach entdecken wir eine Gepardenmutter mit 3 Jungen. Wir beobachten das Treiben ganz lang und auch diese Gesellschaft quert vor uns die Straße.  Als nächstes sehen wir 3 männliche Löwen faul im Gras liegen. Bei einer riesigen Herde Gnus verweilen wir lange. Bei der Gelegenheit spucke ich mein Abendessen wieder aus. Dann geht es mir auch wieder besser. Wir sehen dann noch jede Menge Vögel, Elefanten, Flusspferde, Wasserbüffel, Zebras, Sekretäre, Hyänen, Geier und Schakale. Zum Schluss fahren wir noch mal an den Kratersee, wo eine gigantische Gnuherde zur Tränke geht. Auf dem Rückweg kommen wir noch an einem Hippopool vorbei. Den Rest der freien Zeit genießen wir in unseren Schaukelstühlen.




Freitag, 16.07.04

Mit einigen Zwischenstopps an diversen Souvenirläden gelangen wir in den Tarangire Nationalpark. Die Landschaft ist sehr schön, mit Affenbrotbäumen und Schirmakazien. Gleich am Eingang sehen wir 2 Löwinnen unter einem Baum liegen. Nach dem Mittagessen in der Lodge gehen wir noch mal auf Pirschfahrt. Neben Gnus und Giraffen gibt es jede Menge Elefanten. Ein Elefantenbulle ist nach dem Schlammbad ungehalten und greift fast an.Dann entdecken wir noch 2 Leoparden in einem Baum – wir haben die          BIG FIVE!


                      Unsere Safari-Familie

 
Angela, Ulf, Christiane, Bernd,
unser Tour Guide John K.Gurt,
Oliver, Anja und Claudia

 


Samstag, 17.07.04

Wir verlassen Tarangire früh morgens. Unterwegs sehen wir nochmals viele Tiere, darunter eine ganze Herde Wasserbüffel und Hyänen mit Knochen im Maul. Wir kommen erst 30 Minuten vor dem Abflug nach Zanzibar am Flughafen an. Natürlich fehlt wieder ein Koffer, diesmal der von Christiane und Ulf. Nach 1 Stunde Flug sind wir auf Zanzibar. Dort regnet es kurz, aber ziemlich heftig. Im Karafuu Hotel beziehen wir dann unsere traumhaft schöne Junior Suite mit Meerblick. Den Rest des Tages verbringen wir auf unserer Terrasse und schauen den Männern bei der Kokosnuss  Ernte zu.                                                                                                                             


 Sonntag, 18.07.04

Ein fauler Tag, das einzige, wozu wir uns aufraffen ist ein Strandspaziergang mit Christiane, Ulf, Bernd, Angela und Anja, unserer Safari-Familie.



Montag, 19.07.04

Wir verbringen den Tag am Strand. Abends gibt es ein Galadinner.


Dienstag, 20.07.04

Nach dem Frühstück startet unsere Stadt- und Gewürztour. Wir fahren über die Insel zu einer Gewürzplantage. Der Besitzer, ein Araber, führt uns kreuz und quer über das Gelände, das die Pflanzen recht willkürlich verstreut sind. Wir sehen Vanilleranken, Nelkenbäume, Kurkumawurzeln, Ingwerwurzeln, Kokospalmen, Pfeffersträucher, Mangobäume und Ananasstauden. Alles dürfen wir anfassen und probieren. Dann fahren wir weiter zum Mittagessen in ein Strandrestaurant, ein Gewürzmenü mit viel frischem Fisch. Danach geht es weiter nach Stone Town. Wir besichtigen den Markt, die engen Gassen der Altstadt, die Sklavenverliese und die Kirche, die auf dem früheren Sklavenmarkt erbaut wurde. Außerdem ist reichlich Gelegenheit zum shopping gegeben. Nachdem wir noch einen Abstecher zum alten Fort gemacht haben, fahren wir zurück zum Hotel. Nach Verhandlungen mit unserem Neckermann Reiseleiter herrscht Hochstimmung. Wir akzeptieren die angebotene Ersatzleistung für die Koffersuche in Form eines Reisegutscheines.



Mittwoch, 21.07.04

Mit dem Boot fahren wir ein Stück die Küste entlang und schnorcheln an einem Korallenriff. Olli nehme ich an die Hand, damit er auch etwas sieht. Den Rest des Tages verbringen wir wieder am Strand. Abends treffen wir uns mit Christiane und Ulf zum Lobster Essen im La Bleu Restaurant. 

 

Donnerstag, 22.07.04

Wir raffen uns noch mal zu einem Strandspaziergang auf. Diesmal in die andere Richtung. Dabei sehen wir im ablaufenden Wasser viele Seesterne, Krabben, Seeigel und anderes Getier. Nachmittags genießen wir noch mal die Sonne am Strand. Unser letzter Abend auf Zanzibar – zum Abschied spielt die Live Band unser Lieblingslied – Jambo jambo. 

 

Freitag, 23.07.04

5.00 Uhr aufstehen. Wir fliegen zurück aufs Festland, nach Mombasa. Dort werden wir natürlich nicht erwartet und der Neckermann Vertreter muss uns Taxis organisieren. Den Nachmittag verbringen wir im Hotel Voyager Resort in der Nähe von Mombasa.

Samstag, 24.07.04

Um 9.35 Uhr fliegen wir zurück nach Deutschland. Da wir zuerst noch unsere Reisegutscheine abholen müssen, checken wir so ziemlich als letzte ein. Da es keine Plätze mehr nebeneinander gibt, fangen schon wieder Diskussionen an. Nach dem Hinweis, dass wir uns auf Hochzeitsreise befinden, erhalten wir, welches Wunder, Bordkarten nebeneinander. Kurz vor dem einsteigen werden unsere Bordkarten noch mal umgetauscht. Wir fliegen in der Comfort Class zurück. Begrüßt werden wir mit Champagner, bekommen leckeres Essen und schauen DVD über einen Laptop. Ein wunderschöner Abschluss unserer Hochzeitsreise.

 




 
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